Begehungen & Toolbox-Gespräche
Ein Toolbox-Gespräch ist in QuickInspect kein eigenes Modul, sondern ein eigener Begehungstyp. Sie bauen es im Vorlagen-Baukasten der Begehungen, führen es wie jede andere Begehung durch, und es erzeugt dieselbe Art von Nachweis. Deshalb sind beide hier zusammen dokumentiert.
Note
Begehungen sind projektbezogen. Wer Vorlagen anlegen, Begehungen durchführen und Befunde schließen darf, steuern Sie pro Rolle über die Berechtigungsmatrix Ihres Unternehmens.
Ein Baukasten, vier Vorlagentypen
Beim Anlegen einer Vorlage wählen Sie den Typ — und der Typ bestimmt das Verhalten vor Ort:
- Standard — allgemeine HSE-Begehung oder Rundgang
- Compliance — Checkliste zu einem Regelwerk, damit Antworten dagegen bewertet werden können
- Installation — Abnahmeprüfung, die zusätzlich die Kundenbestätigung auslösen kann
- Toolbox-Gespräch — Kurzunterweisung vor der Arbeit, die von jedem Teilnehmenden eine Unterschrift einsammelt
Fragen können Ja/Nein, Auswahl, numerisch oder Freitext sein — jeweils mit optionalem Hilfetext, Normbezug und Fotopflicht. Der KI-Fragengenerator kennt den Typ: Eine Toolbox-Vorlage bekommt Unterweisungspunkte statt Auditfragen.
Eine Begehung durchführen
Vor Ort ist die Begehung eine seitenweise Checkliste mit einem laufenden Compliance-Score oben. Zu jeder Frage erfassen Sie die Antwort, eine Notiz und den Fotonachweis.
Sie ist offline-first: Gibt es in der Halle, im Behälter oder im Schacht kein Netz, läuft die Erfassung normal weiter und synchronisiert sich, sobald Sie wieder Empfang haben. Nichts wartet darauf, dass jemand an den Schreibtisch zurückkehrt.
Begehungen haben den Status Offen → In Bearbeitung → Geschlossen, lassen sich zuweisen und wiederkehrend planen.
Befunde, die weiterlaufen
Eine nicht konforme Antwort wird zum Befund mit Schweregrad. Befunde enden nicht im Bericht, sondern greifen in die Plattform:
- als Korrekturmaßnahme mit Verantwortlichem und Termin
- zurückverknüpft auf die Gefährdungsbeurteilung, die die Tätigkeit abdeckt
- eingerechnet in Ihre Maßnahmen- und Vorfallkennzahlen
Was der Typ „Toolbox-Gespräch" ändert
Alles oben gilt auch für ein Toolbox-Gespräch — derselbe Baukasten, dieselbe Offline-Erfassung, dasselbe PDF. Der Typ ändert genau eine Sache: die Bestätigung.
Statt einer einzelnen Unterschrift des Prüfers sammelt ein Toolbox-Gespräch eine Unterschrift von jedem Teilnehmenden auf einem Gerät. Das Telefon geht reihum, jeder unterschreibt. Teilnehmende mit QuickInspect-Konto werden als App-Nutzer erfasst und mit ihrem Profil verknüpft; alle anderen unterschreiben namentlich.
Ergebnis ist ein Anwesenheitsnachweis mit Thema, Datum, Projekt und einer Unterschrift je Person — genau der Nachweis, für den die Unterweisung existiert. Der PDF-Export folgt dem Typ: Ein Toolbox-Gespräch wird als Anwesenheitsnachweis gedruckt, nicht als Begehungsbericht.
Berichte
Jede Begehung lässt sich als gebrandetes PDF exportieren — mit Fragen, Antworten, Fotonachweisen, Befunden und Unterschriften — oder als Excel, wenn der Auditor die Rohdaten möchte.
Verwandte Themen
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